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Unsere Seminare » LEBA Seminar 2008

Auch in diesem Jahr war das Seminar wieder ein voller Erfolg. Neben den Mantrailing-Gruppen gab es eine Leichensuch-Gruppe (Cadaver Suche). Die Kadaversuche wurde von dem anerkannten Elly mit Zeus und dem Kadaver-Ausbilder Andrew Redman beim Trainingamerikanischen Ausbilder Andrew Redman geleitet.
In diesem Jahr nahmen neben meiner Person, noch 6 weitere Deutsche und ein Schweizer Teilnehmer teil. Zwei Mitglieder der BRH Staffel Neckartenzlingen, eine Studentin der FH Polizeischule Sachsen Anhalt, einem Diensthundeführer des Landes Thüringen sowie meine Töchter Ariane und Susanne sowie Albert, Schweizer Rettungshundeführer u. GBMA e.V. Mitglied, mit seinem Otterhound Lance.
Ariane und ich waren dabei als Instruktoren tätig und standen den amerikanischen Studenten mit Rat und Tat in der vorwiegend praktischen und theoretischen Ausbildung zur Seite. Einige der Hundeführer, die in diesem Jahr teilnahmen, führten und Jerry Nichols, Präsident des LEBA, mit den Ausbildernbildeten ihren ersten Bloodhound aus. Sie waren für die Unterstützung und Anregungen der amerikanischen Ausbilder dankbar.

In der sehr guten Mischung aus Anfängern und erfahrenen Hundeführern und Hunden zeigte sich wieder, dass der Bloodhound über ein beachtlichtes Leistungsvermögen verfügt. Von entscheidender Bedeutung ist jedoch die Erfahrung des Hundeführers im Umgang mit dem eigensinnigen Teampartner wie dem Bloodhound. Aus diesem Grund schätzen die Teilnehmer die Unterstützung im alltäglichen Training mit den amerikanischen Instruktoren und dem jährlichen Seminar. Hier lernen sie Korrekturen im richtigen Augenblick, Unterstützung und Lob einzusetzen. Elemente in der Ausbildung, welche der Hundeführer sich erarbeiten muss. Erneut war das Seminarziel an Hand von Übungsszenarien, mit und ohne Markierungen, dem Hundeführer zu vermitteln, wie man einen Bloodhound trainiert und fordert. Bloodhounds folgen dem menschlichen Geruch instinktiv, Aufgabe desTrails über eine verbrannte Fläche - Hohe Anforderungen an die Hunde Hundeführers ist es, die Motivation zur Suche nach der spezifischen Person aufrecht zu erhalten, Szenarien, wie sie in der Praxis vorkommen können, nachzustellen und das Verhalten des Hundes in den jeweiligen Situationen zu beobachten.

Anders als in Europa werden bei schwierigen Suchlagen mehrere Hunde vorgehalten, es werden dann sogenannte Drop Trails gesucht. Das sieht in der Praxis so aus, dass die Suchteams sich ablösen und die Hunde sich nicht komplett verausgaben müssen. Des weiteren können so längere Strecken zurückgelegt werden, wenn zum Beispiel Täter nach einem Kapitalverbrechen oder nach Entführungslagen den Tatort mit einem Auto verlassen haben.
Geübt wurden diese Szenarien mit allen Hunden unserer Gruppe entlang eines Highways (2 Spuren in jeder Richtung). Eine Aufgabe an die Hunde und Hundeführer war die Ausarbeitung eines drei Tage alten Autotrails. Bei dieser Art von Trails legt der Trailleger, den Trail mit seinem Fahrzeug zurück.
Weitere Übungsszenarien waren Trails auf schwankenden Bootsanlegestellen, bei denen der Trailleger regungslos in einem Boot lag. CJ liebt Kinder und diese ihn ebenso - Öffentlichkeitsarbeit eine Aufgabe des LEBAPrimäres Ziel ist es, die Verhaltensweisen der Hunde zu beobachten und den Hund in diesen nachgestellten Szenarien für die Praxis lesen zulernen. Es geht hierbei nicht darum, wie es bei Gebrauchshunden häufig zu beobachten ist, die Leistungsfähigkeit der Hunde zu steigern. Viel mehr lernt der Hund die Situation kennen, Personen in diesen Szenarien zufinden und exakt anzuzeigen. Der Hundeführer sieht, ob der Hund in der Lage ist diese Aufgabe selbstständig zulösen, welche Verhaltensweisen er zeigt und der Hundeführer lernt durch Beobachtung seinen Hund zulesen. Im Einsatzfall kann der Hundeführer auf Grund dieser beobachteten Verhaltensweisen Rückschlüsse ziehen und den Hund in der Arbeit unterstützen.
Hilfen des Hundeführers durch verbale Äußerungen sind in der Ausbildung nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht, nur so erreicht man sein Ziel einen leistungsstarken Mantrailer/ Personenspürhund.

Wir danken allen Teilnehmern, Instruktoren und Freunden für den kollegialen Umgang und die Unterstützung.

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