GBMA Seminars 2007 in Havelberg - Jürgen Conrad
Unser diesjähriges Seminar zeigte die Qualität und den Bedarf solcher Seminare erneut auf. Die Anmeldungen in diesem Jahr waren so zahlreich, dass wir nicht alle Interessenten und Anmeldungen berücksichtigen konnten und auf Anfrage, sogar eine Warteliste eingerichtet haben.
Die Zahl der Teilnehmer stieg gegenüber dem Vorjahr sprunghaft auf 35 Personen an. Wir hatten daher kaum eine andere Wahl als den LEBA um zusätzliche Trainer als Unterstützung zu bitten. So standen uns in diesem Jahr allein für dieses Seminar 8 Ausbilder und ein Ausbildungsanwärter zur Verfügung.
Wir danken auf diesem Weg dem LEBA und den Trainern für ihre Arbeit hier mit den Studenten.
Der GBMA e.V. hatte sich mit seiner Gründung ein großes Ziel gesetzt. Qualitativhochwertiges Mantrailing in Deutschland, vorrangig mit den Bloodhounds und anderen Jagdhundrassen aber auch für jeden anderen Interessenten. Die rege Teilnahme, die Prüfungsergebnisse sowie das Feedback der Teilnehmer zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Wege sind.
Seit nun mehr vier Jahren wächst unser Seminar stetig. Benötigten wir 2004 nur 2 Trainer des LEBA (ohne zusätzliche deutsche Ausbilder), so betrug die Anzahl 2006 bereits 4 zuzüglich zwei deutscher Ausbilder und in diesem Jahr immerhin 6 Instruktoren aus Amerika. Trotz der hohen Anzahl an Ausbildern betrug die Teilnehmerzahl pro Gruppe ca. 6 Personen.
Viele empfanden dies als zu groß und waren der Meinung nicht genug mit ihrem eigenen Hund arbeiten zukönnen. Hier möchten wir als Ausbilder anmerken, dass 1. die Hunde in dieser Woche Höchstleistungen erbringen mussten, dass bedeutet ein paar Trails weniger am Tag, aber mit neuen dem Hund und Hundeführer bisher unbekannten Problemen versehen.
Die meisten Hundeführer werden, wenn sie ehrlich zu sich selber sind, sich eingestehen, dass ihr Hund und sie selber am Ende eines jeden Tages müde waren. Das zeigt uns, dass wir die Hunde an ihre Grenzen führen und stets darauf bedacht sein müssen, dass wir sie nicht überfordern. Dann haben wir mit diesem Seminar genau das Gegenteil dessen erreicht, was viele Hundeführer mit ihren Hunden als Ziel des Seminars betrachtet haben. Etwas zulernen und mit dem Hund neue Wege zu beschreiten.
Jeder Hundeführer der am Ende eines Tages nicht müde war, sollte sich selber fragen, ob er wirklich jeden Trail mitgelaufen ist?
Wir Hundeführer lernen nicht nur aufgrund der Arbeit mit unserem eigenen Hund. Genauso wichtig, ist es andere Hundeführer und Hunde bei ihrer Arbeit zu beobachten. Die Instruktoren werden es euch bestätigen, dass sie am Ende eines jeden Tages müde waren (auch wenn sie sich noch bis 3 Uhr morgens mit euch unterhalten haben).
Ebenso wie die Teilnehmerzahl stieg auch die Anzahl der Prüfungsteilnehmer. In diesem Jahr lagen uns für das Level 1 14Anmeldungen vor, davon haben 5 Teilnehmer bestanden. Im Level 2 liegen sich immerhin 3 Teilnehmer prüfen, diese bestanden alle. Ein Team, welches sich im Level 3 prüfen ließ, konnte dieses noch nicht bewältigen.
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