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Mantrailing » Ausbildungsmethoden

Ausbildung eines Mantrailers Der Anfang

Bitte beachten Sie, dass wir hier in der Regel von der Ausbildung eines Bloodhound ausgehen. Sicherlich lassen sich andere Rassen anders motivieren als der Bloodhound. Beim Bloodhound soll die Motivation das Finden einer Person, das Lob und die Freude über das Finden sein, welche den Bloodhound motiviert, dem Geruch zufolgen.

Ein Bloodhound sollte im Alter von sechs bis acht Wochen mit dem Training beginnen. In diesem Alter sollte er sehr viel Kontakt mit Menschen und insbesondere mit seinem Hundeführer haben.
Der Welpe lernt in diesem Lebensabschnitt im Spiel, dass ihn in Gegenwart seines Hundeführers Lob und Freude über sein Dasein/Kommen erwarten. Im Spiel wird der Hundeführer also immer wieder vor dem Bloodhound-Welpen / Junghund davon laufen und ihn über das Rufen seines Namens und quickende Laute animieren zu ihm zukommen. Läuft der Welpe daraufhin zum Hundeführer wird er für sein Kommen gelobt. Dieses Spiel wiederholen Sie mehrmals, achten Sie dabei darauf, dass der Welpe stets mit Freude dabei ist und sich nicht langweilt. Sollte sich der Welpe etwas anderem zuwenden, versuchen sie realistisch einzuschätzen ob der Welpe keine Lust mehr hat oder ob er einfach abgelenkt ist.
Diese Spiele sollten stets in einer ruhigen Umgebung stattfinden, wo der Welpe nicht durch andere Personen oder Hunde abgelenkt werden kann.

Im nächsten Schritt rufen Sie den Welpen, rennen vor ihm weg und verstecken Sie sich hinter einem Baum, Busch oder einer Mauer. Achten Sie dabei darauf, dass der Welpe sieht, wo sie sich verstecken. Es geht primär darum, dass der Welpe sie findet und sekundär um den Einsatz seiner Nase.
Sollte der Welpe sie nicht finden können, rufen Sie seinen Namen oder machen Sie ein Geräusch durch welches der Welpe seine Aufmerksamkeit wieder Ihnen schenkt und die Chance erhält sie zufinden.

Bei Welpen ist es ähnlich, wie bei Kindern, sie verfügen über noch keine hohe Konzentrationsphase und lassen sich leicht ablenken. Steigern Sie die Schwierigkeiten daher langsam aber achten Sie dabei darauf, dass der Welpe sich nicht langweilt oder unterfordert ist.

Je jünger der Hund um so kürzer die Trainingsintervalle, der Welpe oder Junghund soll durch dieses Spiel nicht ermüden oder sich über die Maßen anstrengen müssen. Es soll für ihn einfach Spass bedeuten.



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